Donnerstag, 28. Januar 2010

Gesundheitsmassagen - Hilfe zur Selbsthilfe - Wie wirkt Aromatherapie?


Die Massage und Inhalation der ätherischen Öle sind wirksame und angenehme Formen der Selbsttherapie. Sie stärken das Immunsystem und verbessern das allgemeine Wohlbefinden. Um therapeutisch wirken zu können, müssen ätherische Öle jedoch von höchster Qualität sein: rein, unverfälscht und vorzugsweise aus der Ernte von Wild- oder Kulturpflanzen, ungedüngt mit natürlichen organischen Wuchsbedindungen, damit keine Chemikalien bei der Destillation durchschlagen können. Unsere verwendeten Öle sind zusammengestellt von Danièle Ryman, der Königin der Aromatherpie, 1. Güteklasse.

Wie wirken ätherische Öle?

Ätherische Öle sind Duftstoffe, die in Form winziger Öltröpfchen in Pflanzenteilen (Blüten, Schalen, Früchten, Wurzeln, Blättern...) in unterschiedlicher Menge eingelagert sind. Wie der Name (ätherisch) schon sagt, sind die Öle leicht flüchtig. Je nach Wahl stimulieren natürliche ätherische Öle, wirken harmonisierend oder beruhigend. Die Wirkung der Öle hält dabei länger an als die "bewusste Wahrnehmung" durch den Geruchssinn, da dieser nach ca. 15. Minuten ermüdet. Die ätherischen Öle wirken unmittelbar auf das Gehirn und beeinflussen darüber eine Vielzahl von psychischen, emotionalen und physischen Mechanismen, von denen wir gesteuert werden, ohne uns dessen bewusst zu sein.

Die Heilwirkung der Öle hängt mit den Strategien der Pflanzen gegen Schädlinge zusammen. Die Blätter und Blüten der Pflanzen nämlich enthalten ätherische Öle zum Selbstschutz etwa gegen Bakterien oder Pilze und zum Anlocken von nützlichen Insekten. Unter anderem erforscht das "Pacific Institute of Aromatherapy" in San Francisco seit Jahren erfolgreich die Wirkung von solchen Ölen.

Einige klinische Untersuchungen belegen für ätherische Öle eine therapeutische Wirksamkeit: etwa für Eukalyptus-, Pfefferminz- oder Lavendelöl. Insgesamt ist die Zahl durchgeführter Studien jedoch klein. Professor Hatt erläutert, dass der Mangel an exakten wissenschaftlichen Daten dadurch verursacht sei, dass sich die ätherischen Öle nicht ohne weiteres vergleichen lassen, da sie Schwankungen in der chemischen Zusammensetzung unterliegen.

Aufnahme durch Nase und Haut

Das, was der Mensch als angenehm empfindet, lässt sich medizinisch erklären. Ziehen die Essenzpartikel durch die Nase ein, werden die Aromainformationen von den winzigen Flimmerhärchen jeder Riechzelle aufgenommen und ins Zentralgehirn weitergeleitet. Dort werden die elektrochemischen Botschaften an das Riechzentrum weitergesandt. Neurochemikalien werden ausgeschüttet, die entweder dämpfende, entspannende, anregende oder euphorisierende Wirkung haben. Andere Botschaften gelangen in andere Körperteile, wo die physikalischen Auswirkungen der Duftstoffe zu spüren sind.

Werden die ätherischen Öle mit einer Trägersubstanz in die Haut eingerieben, können die winzigen Moleküle des ätherischen Öls sozusagen "unter die Haut" gehen. Durch die Poren und die Haarfollikel dringen sie bis in die blutführenden Kapillaren ein. Sind sie erst einmal im Blutkreislauf angekommen, werden sie durch den ganzen Körper getragen. Auch von den Schleimhäuten werden ätherische Öle gut aufgenommen.

Die Aromatherapie Massage Kerze ist bei vielen Problemen anwendbar:

Schlaflosigkeit

Müdigkeit

Verdauungsprobleme

Schwaches Immunsystem

Psychologische Probleme

Neurodermitis / Hautproblemen

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